Lagerarten

Lagerarten im Vergleich: Welche Lagerart passt zu dir?

Es gibt sechs verbreitete Lagerarten: die Self-Storage-Box im Gebäude, den Lagercontainer im Freien, Keller- und Abstellräume, den Hobbyraum mit Strom, den Stellplatz für Fahrzeuge und die Garage als Lager. Sie unterscheiden sich vor allem in Zugang, Schutz vor Feuchtigkeit und Temperatur, Größe – und damit im Preis pro m². Die Tabelle zeigt, welche Lagerart wofür geeignet ist.

Lagerarten im Überblick

LagerartWoZugangFeuchte- & TemperaturschutzTypische GrößeGeeignet für
Self-Storage-BoxIm Gebäude, oft mehrstöckigZugangscode/App, Aufzug, teils 24/7hoch (trocken, oft beheizt)1–30 m²Möbel, Kartons, Elektronik, Akten
LagercontainerIm Freien, umzäuntEbenerdig, mit Auto befahrbarmittel (Kondenswasser möglich)7–30 m²Sperriges, Werkzeug, Baumaterial
Keller / AbstellraumWohnhaus, Gewerbehofje nach Vermietergering bis mittel3–20 m²Unempfindliches, Vorräte, Fahrräder
HobbyraumGewerbehof, Self Storage mit Stromoft 24/7mittel bis hoch10–50 m²Werkstatt, Atelier, Proberaum
StellplatzHalle oder FreiflächeTor/SchrankeHalle: hoch, Freifläche: geringab 12 m²Wohnmobil, Boot, Auto, Motorrad
Garage als LagerGaragenparkEbenerdig, Torgering bis mittel12–40 m²Sperriges, Werkzeug, Vereinsmaterial

Wann ist die Self-Storage-Box die richtige Wahl?

Immer dann, wenn deine Sachen trocken und temperiert bleiben müssen und du sie in kleiner Menge lagerst: Kartons, Möbel, Kleidung, Elektronik, Akten. Du zahlst nur die Fläche, die du brauchst, ab etwa 1 m². Nachteil: In mehrstöckigen Anlagen ist der Weg zur Box länger; für Baumaterial oder ein Boot ist sie ungeeignet.

Wann lohnt sich ein Container, eine Garage oder ein Stellplatz?

Wenn du mit dem Auto direkt heranfahren willst, viel Volumen hast oder Fahrzeuge unterstellst. Container und Garagen kosten pro m² oft weniger als Boxen im Gebäude – dafür ohne Klimaschutz. Für einen kompletten Haushalt über den Winter sind sie nur mit Feuchtigkeitsschutz (Paletten, Abdeckung, Belüftung) sinnvoll.

Wie finde ich die passende Größe?

Unabhängig von der Lagerart gilt: Volumen zählt. Der Raumrechner rechnet Kartons und Möbel in m² um; als Richtwert reichen 3–5 m² für eine 1-Zimmer-Wohnung und 8–12 m² für drei Zimmer.

Häufige Fragen

Welche Lagerart ist am günstigsten?

Pro m² sind Container, Garagen und einfache Kellerräume meist günstiger als beheizte Self-Storage-Boxen mit Aufzug – dafür ohne Klimaschutz. Für kleine Mengen ist die kleinste Self-Storage-Box oft am günstigsten, weil du nur 1–2 m² zahlst.

Welche Lagerart schützt Möbel und Elektronik am besten?

Trockene, temperierte Self-Storage-Boxen im Gebäude. Container und Garagen können Kondenswasser bilden und Temperaturschwankungen haben – Polstermöbel, Elektronik und Papier gehören dort nur mit Vorsicht hin.

Kann ich mit dem Auto direkt vor die Lagerbox fahren?

Bei Containern, Garagenparks und Drive-up-Boxen ja. In mehrstöckigen Self-Storage-Anlagen lädst du an der Rampe aus und nutzt Rollwagen und Aufzug.

Stand: 08/2026