Tools für Betreiber: Rendite-, Auslastungs- und Preiserhöhungs-Rechner
Drei Rechner für die Entscheidungen, die im Self Storage am meisten Geld bewegen: Rendite einer Anlage (Bruttorendite und Netto-Betriebsergebnis), Auslastung und Umsatzpotenzial bis zur Zielauslastung sowie die Preiserhöhung mit Break-even-Kündigungsquote. Alle Eingaben sind Ihre eigenen Zahlen – keine versteckten Annahmen; die Formeln stehen darunter.
Wie die Rechner rechnen
Rendite: Jahresmiete = Fläche × Ø Miete je m² × 12 × Auslastung. NOI = Jahresmiete − Betriebskosten. Bruttorendite = Jahresmiete ÷ Investition; Nettorendite = NOI ÷ Investition. Ohne Finanzierung, Steuern, Abschreibung.
Auslastung: Auslastung = vermietete ÷ gesamte Einheiten. Zusatzumsatz = (Ziel-Einheiten − vermietete Einheiten) × Ø Miete je Einheit. Flächenauslastung kann abweichen, wenn große und kleine Einheiten unterschiedlich belegt sind.
Preiserhöhung: Neuer Umsatz = Umsatz × (1 + Erhöhung) × (1 − Kündigungsanteil). Break-even-Kündigungsquote = Erhöhung ÷ (100 % + Erhöhung).
Wofür Betreiber die Rechner nutzen
- Businessplan und Bankgespräch (Rendite, Szenarien).
- Zielsetzung je Standort (Auslastung, Umsatzpotenzial).
- Entscheidung über Preisanpassungen für Bestandskunden (Preisgestaltung).
Häufige Fragen
Welche Auslastung ist realistisch?
Das hängt von Markt, Lage und Reifegrad ab; Benchmarks aus Marktplatzdaten veröffentlicht der Branchenreport. Für den Businessplan rechnen Sie Szenarien mit verschiedenen Auslastungen durch.
Warum zeigt der Rendite-Rechner keine Steuern und Finanzierung?
Weil sie je Betreiber unterschiedlich sind. Der Rechner liefert Bruttorendite und NOI als Vergleichsgrößen; Finanzierung, Abschreibung und Steuern ergänzen Sie in Ihrer eigenen Kalkulation.
Wie hoch darf die Kündigungsquote bei einer Preiserhöhung sein?
Der Break-even ist Erhöhung ÷ (100 % + Erhöhung): Bei 6 % Erhöhung lohnt sich der Schritt, solange weniger als 5,7 % des Umsatzes kündigen. Der Rechner zeigt den Wert für Ihre Eingaben.
Stand: 08/2026